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News ReleaseHöchste Sicherheit beim Transport von Flaschengasen

August 18, 2008 Lehigh Valley, Pa.

Logistikexperten sind sich einig: In den kommenden zehn Jahren wird der Anteil der LKW-Transporte trotz der zunehmenden Verlagerung auf andere Verkehrsträger weiter wachsen. In einer dicht besiedelten Region wie Europa ist dann insbesondere die Sicherheit von Gefahrguttransporten ein zentrales Thema. Der Industriegashersteller Air Products hat sich mit Blick auf die Vorgaben der Europäischen Union dieses Themas angenommen und sein System zur Ladungssicherung von Flaschengasen durch den TÜV NORD zertifizieren lassen.

Reifen quietschen, einzelne Räder verlieren kurz den Kontakt zum Boden, LKW und Anhänger neigen sich besorgniserregend zur Seite: Es sieht spektakulär aus, wenn der TÜV NORD die Sicherheit von Nutzfahrzeugen testet. Auf dem Prüfstand steht heute in Hannover das Ladungssicherungssystem für Flaschengase, das der Industriegashersteller Air Products bereits seit 1988 einsetzt. Als einziger Gaslieferant in Deutschland hat Air Products seine gesamte Transportflotte damit ausgerüstet. Nun hat der Gashersteller das seit 1988 kontinuierlich weiter entwickelte System durch den TÜV NORD zertifizieren lassen. „Sicherheit steht bei Air Products traditionell an erster Stelle. Dabei orientieren wir uns an den europäischen Rahmenrichtlinien (DIN EN-12195), die in einigen Punkten über die jeweiligen nationalen Vorgaben hinausgehen. So stellen wir sicher, dass wir nach europäischen Standards arbeiten und Kunden wie Anwohnern ein Höchstmaß an Sicherheit garantieren können ohne dabei die Effizienz aus den Augen zu verlieren“, erläutert Thomas Hollad, der bei Air Products für die Transportlogistik in Deutschland verantwortlich ist, die Hintergründe der Zertifizierung.

Direkte Verbindung zwischen Bremskreislauf und Gitterbox

Das entscheidende Merkmal des 1988 von August Schmidt Fahrzeugbau in Hagen entwickelten Systems ist die direkte Verbindung zwischen den Flaschenbündeln oder den Gitterboxen, in denen die Gasflaschen transportiert werden, und dem Bremskreislauf des Fahrzeugs. „Dazu haben wir am Mittelsteg des Aufliegers spezielle Haken angebracht, die sich bei der Beladung fest mit den Bodenrahmen der Flaschenbündeln oder der Gitterboxen verbinden. Die Haken wiederum sind direkt mit der Bremsanlage verbunden. Nur wenn alle Haken vollständig arretiert sind, kann der Fahrer losfahren“, erklärt Frank Schmidt, Geschäftsführer der Hagener Gefahrgutspezialisten. Wie nun die Tests in Hannover gezeigt haben, gewährleistet das System, dass die Ladung auch bei extremen Bedingungen gesichert ist. Ladungssicherungsexperte Uwe Manter vom TÜV NORD ist jedenfalls überzeugt, dass die Ladungssicherung von Air Products im wahrsten Sinne des Wortes hält, was sie verspricht: „Auf unserem Testprogramm standen neben Kreis- und S-Fahrten auch Vollbremsungen aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dabei wirken Kräfte auf die Ladung, die im Alltag nur in Extremsituationen auftreten, aber dennoch in den relevanten Normen als Grenzwerte einzuhalten sind (DIN EN-12195). Das System von Air Products hat alle Tests ohne jegliche Zweifel bestanden.“ Das gilt insbesondere auch für Vollbremsungen, damit sich auch bei Höchstgeschwindigkeit kein Haken lösen kann, wie Frank Schmidt betont. „ In Verbindung mit den modernen Fahrassistenzsystemen (Roll Stability Support, entspricht ESP beim PKW) bleiben Zugmaschine und Auflieger auch in solchen Ausnahmesituation unter Kontrolle.“

Sicherheit bietet wirtschaftliche Vorteile

Die Sicherheitsmerkmale des Systems führen darüber hinaus auch zu handfesten wirtschaftlichen Vorteilen. Dadurch, dass der Fahrer die Flaschenbündeln oder die Gitterboxen zentral mit einem Knopfdruck ent- und verriegeln kann, gehen Ent- und Beladung deutlich schneller vonstatten als bei Ladungen, die mit Gurt oder Kette verzurrt sind. „Die zentrale Bedienung entlastet die Fahrer deutlich. Darüber hinaus verkürzt sich bei einer normalen Tagestour die Ladezeit um mindestens zwei Stunden, so dass wir mehr Kunden beliefern können, da die Flotte deutlich effizienter eingesetzt wird“, bringt Hollad die Vorteile auf den Punkt.

Informationen zu Testergebnissen und Praxiserfahrungen auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover

Anwender, die sich über das Ladungssicherungssystem informieren wollen, haben im Rahmen des Symposiums „Gefahrguttag“ auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover am 26. September dazu ausführlich Gelegenheit. Gemeinsam mit dem TÜV NORD präsentiert Air Products einen komplett aufgerüsteten Auflieger samt Zugmaschine und informiert interessierte Besucher über die Tests und Praxiserfahrungen mit dem System.

Hinweis Videomaterial

Ein Video mit einem Ausschnitt aus dem Testprogramm ist auf Anfrage erhältlich.

Hintergrund für die Redaktionen:

Die TÜV NORD Gruppe ist mit über 8.000 Mitarbeitern, davon mehr als 6.300 mit technisch-naturwissenschaftlichem Hintergrund, einer der größten technischen Dienstleister in Deutschland. Darüber hinaus ist sie in über 70 Staaten Europas, Asiens, Afrikas und Amerika tätig. Die führende Marktposition verdankt die Gruppe der technischen Kompetenz und einem breiten Beratungs-, Service- und Prüfspektrum in den Geschäftsbereichen Mobilität, Industrie, Services, International, Rohstoffe sowie Bildung und Personal.

Weitere Informationen finden Sie unter www.tuev-nord.de  

Air Products (Air Products and Chemicals, Inc.) bietet seinen Kunden aus Industrie und Handel ein weltweit einzigartiges Portfolio von Produkten, Dienstleistungen und Lösungen. Das Angebot umfasst Industrie-, Prozess- und Spezialgase sowie chemische Werkstoffe und Zwischenprodukte. Dazu gehören insbesondere Materialien für die Halbleiterfertigung, Wasserstoff- und Erdgasprodukte, Polymere und Klebstoffe sowie medizinische Gase und Dienstleistungen im Bereich der stationären und häuslichen Patientenbetreuung.

Seit seiner Gründung im Jahr 1940 hat Air Products sein Angebot kontinuierlich ausgebaut und sich dadurch eine führende Stellung in bedeutenden Wachstumsmärkten erarbeitet. Im Mittelpunkt der Unternehmenskultur stehen Innovation, effiziente Prozesse und ein umfassendes Sicherheits- und Umweltbewusstsein. Air Products erzielt mit rund 22.000 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern einen Jahresumsatz von rund zehn Milliarden US-Dollar.

Weitere Informationen finden Sie unter www.airproducts.com.  


Pressekontakt:
Sascha Stoltenow
Script Corporate+Public Communication,
Tel.: 06171/2847-284

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